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Tālu redzošais H.-G. Wieck (Vīks). – Izcila personība BND un Eiropas pārmaiņu, Baltijas pretestības atbalstīšanas vēsturē.

10 Feb
Attēlu rezultāti vaicājumam “Wieck Moskau STASI”

Wieck, eine resolute, energiegeladene Persönlichkeit, die im Gegensatz zu vielen bundesdeutschen Politikern nie das Ziel der Wiedervereinigung vergaß, gehörte in Bonn nicht zu den vielen Jasagern. Als 1985 eingesetzter Präsident des BND sah er es als seine Pflicht an, seine Erkenntnisse stets Bundeskanzler Helmut Kohl mitzuteilen. Im Zeichen der damals am Rhein herrschenden oft naiven Entspannungspolitik bestand dort nach seinen Worten „große Distanz zum BND“, es war ein „gespanntes Nicht-Verhältnis“. Hinzu kam, dass der Kanzler glaubte, besser informiert zu sein als sein eigener Nachrichtendienst. Es muss dabei einmal sogar zu einer bösartigen Szene gekommen sein, auf die Wieck wohl aus Loyalitätsgründen nie eingeht. Es minimiert die menschliche und politische Größe Kohls, dass er in all seinen Büchern Wiecks Namen völlig übergeht. Kohl vertraute der bundesdeutschen Ständigen Vertretung in Ost-Berlin, in der man indes keinerlei Gespür für die Veränderungen in der DDR hatte.

Nach dortigen offiziellen Behauptungen stellte die DDR eine der führenden Industrienationen der Welt dar, was sich sogar in Kohls „Reden an die Nation“ widerspiegelte. Wieck hingegen wusste um dem Zustand der DDR-Wirtschaft und zog daraus den Schluss, dass Bonn Ost-Berlin helfen müsse: „Wir müssen die DDR über Wasser halten“, und koste es Millionen. Ohne bundesdeutsche Hilfe würde der DDR-Lebensstandard weiter sinken und die Ablehnung gegen das Regime stärker werden, doch zu Aufständen dürfe es keinesfalls kommen, denn noch würden die Sowjetpanzer auf die Bevölkerung schießen. In nur wenigen Jahren hingegen würden sie es nicht mehr tun, da damit die gesamte Westpolitik Gorbatschows unglaubwürdig würde und zum Scheitern verurteilt wäre.

Während Egon Bahr betonte, der BND wisse nichts, konstatierte die Stasi in einer „streng geheimen“ Anlage „eine neue Qualität des komplexen Vorgehens des BND“. Dieser habe „zutreffendes und aktuelles Wissen“ über die DRR. Noch im April 1989 warnte die Staatssicherheit „eindringlich vor der Wirkung“ des Bundesnachrichtendienstes.

Im Hochsommer des Jahres 1989 meldete Wieck dem Kanzler, Moskau sei zu politischen Konzessionen in der Deutschland-Frage bereit, was dieser indes als „in den Bereich der Phantasie“ gehend abtat. Als am 9. Oktober rund 70000 Menschen in Leipzig gegen das SED-Regime demonstrierten, fragte das Bundeskanzleramt beim BND an, ob es sich dabei um westdeutsche NPD-Mitglieder gehandelt habe. Wieck muss zu Recht sehr verbittert gewesen sein mit seiner Feststellung bezüglich der Entscheidungsträger in Bonn: „Die haben offenbar meine Analysen nie gelesen.“

Er sah diesen 9. Ok­tober als den Beginn vom Ende der DDR an.

Zwei Tage vor dem Mauerfall erklärte er öffentlich, die DDR sei am Ende – was keine einzige westdeutsche Zeitung glaubte und daher nicht veröffentlichte.

Später war Wieck Leiter der OSZE-Beratergruppe in Weißrussland und Vorsitzender der Deutsch-Indischen Gesellschaft. Vor zwei Jahren wurde ihm das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Auf mögliche Altersgebrechen angesprochen, meinte Hans-Georg Wieck noch vor Kurzem, er sehe sich noch „in bester Gesundheit“ und auch seine Dynamik habe er nicht eingebüßt.

Friedrich-Wilhelm Scnhloman

https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/frueh-sah-er-das-ende-der-ddr-kommen.html

Attēlu rezultāti vaicājumam “wieck rīgā”
Attēlu rezultāti vaicājumam “wieck rīgā”
Rīgā, BZPC ielūgts, 2009.- Bonfoto.
 

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