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Dr. Guenter KOSCHE – kāda STASI vajāta vācu VĒSTURNIEKA, laba paziņas, dzīve. Drīz tiksimies.

04 Apr

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http://www.europaeische-akademie-mv.de/index.php?option=com_icagenda&view=list&layout=event&id=11&Itemid=137#.VR_YKvBQC_g

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Das Zeitzeugeninterview wurde im Historischen Institut der Universität Rostock geführt,
einem Teil des Gebäudes der ehemaligen der Stasi-Bezirksverwaltung Rostock.
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Dies waren meine ersten Begegnungen mit der Staatssicherheit, bei denen ich
als einzelner aber weder die Macht und die Gewalt noch die Hinterhältigkeit und
die Gefahr dieses „Imperiums“ gespürt habe. Die Dunstglocke, die sich über das
Land senkte, entstand m. E. erst im Laufe der Jahre, als nämlich die Zuständig-
keitsbereiche des MfS unter der Führung von Erich Mielke weiter ausgebaut
wurden, die hauptamtlichen und Inoffiziellen Mitarbeiter immens anstiegen wie
die Ausgaben, sodass schließlich nicht nur flächendeckend die Menschen im
ganzen Lande beobachtet, sondern im „Interesse des Sozialismus“ bedenkenlos
Freiheits-, Menschen- und Bürgerrechte gebrochen wurden. Dass die „Firma
Horch und Guck“ letztlich in den Bergen von Akten, die sie produzierte, selbst
ersoff – am Ende waren es, wie wir heute wissen, etwa 180 km Akten – ist eine
Ironie des Systems.
So viel zu meinen ersten „Kontakten“. Danach gab es weitere „Begegnun-
gen“, aber Sie haben mich nach meinen ersten gefragt.
Ich wurde in dieser Zeit
von Mitarbeitern des MfS
nicht
direkt angesprochen. Mir ist lediglich die Exis-
tenz der Einrichtung
nach und nach
bewusst geworden. Bei den Äußerungen aus
jugendlichem Übermut kamen uns die möglichen Konsequenzen nicht in den
Sinn. Das haben wir erst viel später und rückblickend realisiert und uns ebenso
gefreut wie gewundert, dass der Kelch an uns vorbeigegangen ist.
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„Gen. Kosche ist geschieden, wohnt in der Walde-
marstraße und hat seit seiner Scheidung einen sehr flotten Lebenswandel gehabt,
auch im Zusammenhang mit einer Freundschaft zu sehen zu Genossen Manfred
Jatzlauk (mana laba paziņas un viesa Vīnē – B.D.), die sich in häufigen Barbesuchen usw. äußerte.
Dabei ist zu berück-
sichtigen, dass das nach der Scheidung auch eine gewisse Konversation war“
gemeint ist wahrscheinlich Kompensation –
„für die neue Familiensituation, auf
die man sich einstellen musste, und es gab in dieser Zeit auch häufig wechselnde
Damenbekanntschaften.“
Gott sei Dank, füge ich jetzt im Alter von 67 Jahren
hinzu.
„Zur Zeit besteht der Eindruck, dass er eine stabilere Verbindung hat zu
einer an die Sektion übergewechselten Forschungsstudentin aus Güstrow, namens
Kerstin Schmidt.“
Stimmt ebenfalls – sie wurde später meine Ehefrau. Im Dezem-
ber 2005 wurden wir geschieden.
„Neben diesem Bereich der Freizeitgestaltung
ist hervorzuheben sein starkes Interesse an sportlicher Betätigung, die er konse-
quent wahrnimmt, in vielfältiger Form und mit einem erheblichen Zeitaufwand.
Zu den persönlichen Verhältnissen ist noch zu erwähnen, dass er eine Mutter und
eine Schwester hat, die in den Niederlanden ansässig sind.
Mutter und Schwester haben Ende der 50er Jahre die Republik verlassen und
sind in die Bundesrepublik gegangen. Er selber war in dieser Zeit Schüler an der
Oberschule in Ludwigslust und hat aufgrund seiner eigenen Positionen diesen
Schritt nicht mit vollzogen, wobei zu beachten ist, dass zwischen ihm und seiner
Mutter und Schwester ein doch recht problematisches Verhältnis offensichtlich
bestanden hat.“
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http://personensuche.dastelefonbuch.de/Namen/Kosche/Guenter.html

 

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